co:op-Projekt der Europäischen Union

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Das mit Bescheid vom 6. August 2014 durch die „Education, Audiovisual and Culture Executive Agency“ der Europäischen Union dem Staatsarchiv Marburg gewährte co:op-Projekt hat in der deutschen Archivlandschaft einen Meilenstein gesetzt: Dotiert mit rund 4 Millionen Euro, von denen 50 % durch die Projektpartner zu erbringen waren – insgesamt 17 an der Zahl aus Deutschland, Estland, Finnland, Italien, Kroatien, Österreich, Schweden, Serbien, Spanien, Tschechien und Ungarn –, war es von den Gutachtern als „highly relevant” eingeschätzt und mit 95 von 100 erreichbaren Punkten versehen worden. Das Hessische Staatsarchiv Marburg fungiert dabei als erstes deutsches Archiv überhaupt als sog. „Lead Partner“, leitet also das Projekt und ist Ansprechpartner für den Geldgeber, die Europäische Union.

Codex Eberhardi
Codex Eberhardi des Klosters Fulda (12. Jahrhundert)

Der Namen des Projektes ist Programm: „co:op: Community as Opportunity. The creative archives‘ and users‘ network“ setzt auf die Gewinnung möglichst breiter Schichten der Bevölkerung, und auf ihre Sensibilisierung für das gemeinsame historisch-kulturelle Erbe. Daher sollten im Zuge des Projektes auch größere Mengen historischer Unterlagen digitalisiert und der Bevölkerung online zur Verfügung gestellt werden. Im Fall von Marburg betrifft das Unterlagen, die ausweislich vorgenommener Auswertungen für zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer von besonderem Interesse waren. Von einem professionellen Dienstleister mit Mitteln des co:op-Projektes digitalisiert, sind diese Unterlagen in Arcinsys einsehbar, und zwar diesem Link folgend:
Hessisches Staatsarchiv Marburg, Bestände D Amtsbücher

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