Ausstellung: Auf dem Weg zu emanzipierten Bürgern. Jüdische Lebenswelten in und um Marburg

16. November 2017 bis 18. Mai 2018

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Marburg Synagoge 1
Kuppel der Marburger Synagoge (Ausschnitt)

Die Jüdische Gemeinde Marburg blickt im Jahr 2017 auf die urkundliche Ersterwähnung einer Synagoge vor 700 Jahren zurück. Aus diesem Anlass lädt ein umfängliches und abwechslungsreiches Programm dazu ein, die vielfältigen Facetten des jüdischen Lebens in Marburg kennenzulernen. Das Archiv der Philipps-Universität Marburg, das Stadtarchiv sowie das Staatsarchiv Marburg beteiligen sich an diesem Programm in Form einer Ausstellung, die den Schwerpunkt auf die Stadt Marburg und ihr Umland im 19. Jahrhundert und damit auf das „Zeitalter der Emanzipation“ legt.
Sie zeichnet nach, welche Schritte zur rechtlichen Gleichstellung der Juden führten, welche neuen Aktionsräume sich damit für sie auftaten und in welcher Weise diese Räume von ihnen wirtschaftlich und sozial besetzt und genutzt wurden. Die Ausstellung dokumentiert zugleich, dass diese Entwicklung nicht gradlinig und ohne Widerstände verlief. Denn trotz der
errungenen Gleichberechtigung blieben die Juden weiterhin diskriminierenden Einschränkungen und Ausgrenzungen ausgesetzt, die ein Klima erzeugten, in dem sich gegen Ende des Jahrhunderts der moderne Antisemitismus entfalten konnte.

Ausstellungseröffnung
Mittwoch, 15. November 2017, 19.00 Uhr
Festvortrag: Prof. Dr. Thomas Brechenmacher, Universität Potsdam: Judenemanzipation - eine Erfolgsgeschichte?

Anmeldung zur Ausstellungseröffnung
Bitte bis 09. November 2017 (s. Flyer im Download-Bereich unten).

Termin: 16. November 2017 bis 18. Mai 2018
Ort: Hessisches Staatsarchiv Marburg, Friedrichsplatz 15, 35037 Marburg
Öffnungszeiten: Mo/Fr 8.30–16.30 Uhr, Di–Do 8.30–19.00 Uhr
Eintritt frei

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Einladung Ausstellung Jüdische Lebenswelten
Anmeldung Eröffnung Jüdische Lebenswelten