Ausstellung: Musik des Reformationszeitalters

9. Juni 2017 bis 30. September 2017

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Kaisertanz
Kaisertanz

Anknüpfend an die Landesausstellung im Jahr 2004 über Landgraf Philipp und „Hessen im Zentrum der Reformation“ wird in dieser neuen Ausstellung die Bedeutung der in Hessen zwischen etwa 1525 und 1625 entstandenen Musik herausgearbeitet. Beginnend mit den musikalischen Aktivitäten in hessischen Klöstern und Städten, werden das hohe Niveau und die Intensität der Musikpraxis mit Chor und Orgelmusik schon in vorreformatorischer Zeit dargestellt.
Eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten des Reformationszeitalters war der „gesangkmaister“ des Landgrafen Philipp, Johann Heugel, dessen Psalter-Vertonung zu den frühesten Beispielen reformatorischer Musik gehört.
Eine großartige Blüte erlebte die Musik in Hessen unter Landgraf Moritz dem Gelehrten, der selbst komponierte, dessen Hofkapelle eines der führenden Ensembles an protestantischen Fürstenhöfen war und der Heinrich Schütz eine Ausbildung bei Giovanni Gabrieli in Venedig ermöglichte. Als Komponist und Musikorganisator ist der in Butzbach, Darmstadt und Frankfurt tätige Johann Andreas Herbst für die Einführung italienischer Musikformen in Hessen von besonderer Bedeutung.

Die Ausstellung wurde vom Staatsarchiv Marburg in Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Philipps-Universität Marburg und der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft erstellt.
Sie findet in Verbindung mit dem 48. Schütz-Fest der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft vom 21.–24. September 2017 in Marburg statt.

Termin: 9. Juni 2017 bis 30. September 2017
Ort: Staatsarchiv Marburg, Friedrichsplatz 15, 35037 Marburg
Öffnungszeiten: Mo/Fr 8.30–16.30 Uhr, Di–Do 8.30–19.00 Uhr
Eintritt frei

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