Ausstellung: "Nassau 1866" - Das Ende des Herzogtums

2. Juni 2016 - 9. September 2016

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Logo Nassau 1866
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Über 700 Jahre hinweg regierte das Haus Nassau Territorien im Gebiet zwischen Rhein, Main, Lahn und Dill. Sechzig Jahre lang – von 1806 bis 1866 – bestand das Herzogtum Nassau. Vor 150 Jahren aber verschwanden Territorium und Dynastie von der Landkarte und aus dem Mächtekonzert deutscher Fürsten. Im Begriff der „Provinz Hessen-Nassau“ und im Sprengel der evangelischen Kirche sowie in weiteren Bezeichnungen lebte und lebt das Territorium namentlich fort. Die Dynastie regiert seit 1890 das Großherzogtum Luxemburg, ist seinen angestammten Gebieten aber auch heute noch verbunden.

Das Hessische Hauptstaatsarchiv beleuchtetein dieser Ausstellung die Ereignisse um das Ende des Herzogtums Nassau. Der Blick wurde dabei auf die Rolle gerichtet, die dieser Staat in den preußisch-österreichischen Auseinandersetzungen spielte. Voraussetzungen wurden aufgezeigt und die Frage nach Alternativen gestellt. Die Abwicklung des Herzogtums erscheint im Nachhinein unspektakulär. Umso berechtigter ist die Frage, wie es nach einer so traditionsreichen Landesgeschichte zu einer fast widerstandslos zu nennenden Auflösung des Territoriums kommen konnte.

Zahlreiche Archivalien und Kunstgegenstände aus dem Hessischen Hauptstaatsarchiv, dem hessischen Staatsarchiv Darmstadt, dem Museum Wiesbaden sowie aus dem Privatbesitz S.K.H. des Großherzogs von Luxemburg (Collection Masion grand-ducale) ließen die Geschichte des Jahres 1866 wieder lebendig werden.

Ort: Hessisches Hauptstaatsarchiv, Mosbacher Straße 55, 65187 Wiesbaden

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