„Medizin in Marburg. Vom Elisabeth-Hospital hin zum Großklinikum“

8. November 2016 bis 31. März 2017

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Marburg Chirurgische Klinik
Aufriss der geplanten Chirurgischen Klinik in Marburg

Vor dem Hintergrund der allgemeinen Medizingeschichte wird die Entwicklung der Medizin in Marburg von der  Hospitalgründung der Hl. Elisabeth bis ins 20. Jahrhundert exemplarisch verfolgt.

Die Ausstellung rekonstruiert dabei keine lineare Fortschrittsgeschichte, sondern zeichnet eher die Brüche, Diskontinuitäten und daraus entstehenden neuen Entwicklungen und Impulse nach, die die Universitätsmedizin seit 1527 aufnahm, aber auch hervorbrachte und weitergab. Dabei reichen die Themen von der Ausbildung neuer Fächer wie der Anatomie, Botanik, Mathematik,  Chemie und Physik, die in der Frühphase der Universität von den Medizinprofessoren vertreten wurden, bis hin zu normativen Vorgaben und gezielten Fördermaßnahmen bei der Krankenversorgung. Diese begannen zwar schon im 16. und 17. Jahrhundert, ein besonderer Innovationsschub erfolgte aber erst nach dem Anschluss Hessens an Preußen, der eine neue Blütezeit einleitete und sich nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute verstärkt fortsetzte.

Die Ausstellung wurde vom Staatsarchiv Marburg in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für Geschichte der Medizin – Emil-von-Behring-Bibliothek am Fachbereich Medizin erarbeitet.

Termin: 8. November 2016 bis 31. März 2017

Ort: Hessisches Staatsarchiv Marburg, Friedrichsplatz 15, 35037 Marburg

Öffnungszeiten: Montag und Freitag 8.30–16.30 Uhr,

Dienstag bis Donnerstag 8.30–19.00 Uhr

Eintritt frei

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