Autorenlesung: Von der Geschichtsschreibung zum historischen Roman - "Deutsches Haus" von Annette Hess

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Das Problem Auschwitz beginnt nicht erst an den Toren von Auschwitz und Birkenau"...

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Autorenlesung "Deutsches Haus" 2019-11-27

Seit Februar 2019 haben an neun Abenden Historikerinnen und Historiker im Hessischen Hauptstaatsarchiv ihre wissenschaftlichen Studien vorgestellt, die sich mit dem Nationalsozialismus und dessen Folgen auseinandersetzen. Wegen der sehr positiven Resonanz, die sich in den Besucherzahlen widerspiegelt, wird die Veranstaltungsreihe mit einem Highlight beendet: der Vorstellung des Bestseller-Romans „Deutsches Haus” von Annette
Hess, der sich rund um den 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess von 1963-1965 dreht.

Ausführende:
Annette Hess (Autorin) stammt aus Hannover und studierte zunächst Malerei und Innenarchitektur, später Szenisches Schreiben. Sie arbeitete als freie Journalistin, Regieassistentin sowie Drehbuchlektorin. Seit 1998 ist sie ausschließlich als Drehbuchautorin tätig. Bekannt wurde sie durch ihre Fernsehserien Weissensee, Ku’damm 56 und Ku’damm 59. Annette Hess lebt in Niedersachsen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Grimme-Preis, den Frankfurter
Preis der Autoren sowie den Deutschen Fernsehpreis. „Deutsches Haus” ist ihr erster Roman.

Eva Meckbach (Szenische Lesung). Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist Eva Meckbach auch regelmäßig als Hörbuchsprecherin tätig. 2019 wurde sie als Beste Interpretin für das Hörbuch von „Deutsches Haus“ der Autorin Annette Hess mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet, für den sie bereits 2017 für „Aquarium“ von David Vann nominiert war.

Bärbel Schäfer (Moderation) ist Autorin und Journalistin. Sie moderiert wöchentliche eine erfolgreiche Radioshow in hr3, die bereits zweimal für den Deutschen Radiopreis nominiert war. Dort empfängt sie prominente Gäste oder diskutiert gesellschaftlich relevante Themen. Sie hat vor zwei Jahren in ihrem Buch „Meine Nachmittage mit Eva“ in Begegnungen mit ihrer Freundin Eva Szepesi deren Zeit in Auschwitz, die Erfahrungen von Verfolgung und Ausgrenzung sowie den Blick auf die Geschichte ihrer eigenen Familie gespiegelt.

Termin: 27. November 2019, 19 Uhr
Ort: Hessisches Hauptstaatsarchiv
Mosbacher Straße 55
65187 Wiesbaden
Eintritt frei

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