Creative-Europe-Programm

Förderprogramm der Europäischen Union

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Titelblatt CED-Online-Broschüre
Titelblatt der CED-Online-Broschüre "Kreatives Europa"

Mit dem vergangenen Jahr ist auch das „Creative-Europe-Programm“ der Europäischen Union ausgelaufen. Es zielte darauf ab, die europäische audiovisuelle Kultur-und Kreativwirtschaft zu unterstützen. Die verschiedenen Förderbereiche sollten u.a. Kultur- und Kreativschaffende dazu anregen, europaweit zu agieren, neue Zielgruppen zu erreichen und Fähigkeiten zu entwickeln, die im digitalen Zeitalter benötigt werden. Wie wichtig diese Fähigkeiten sind, zeigt nicht zuletzt die grassierende Pandemie und die dadurch notwendig gewordenen massiven Einschränkungen.

Das Hessische Staatsarchiv Marburg war durch sein co:op-Projekt an dem Förderprojekt beteiligt, in dessen Rahmen beispielsweise sämtliche mittelalterlichen Kopiare, Lehn- und Salbücher digitalisiert worden waren. Es fungierte dabei als erstes deutsches Archiv überhaupt in der Funktion eines sog. „Lead Partner“: einer Gruppe aus 17 Archiven, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Estland, Finnland, Italien, Kroatien, Österreich, Schweden, Serbien, Spanien, Tschechien und Ungarn, die sich unter dem Dach des International Centre for Archival Research (ICARUS) zusammengefunden hatten. Anläßlich des Auslaufens des Programms hat der „Creative Europe Desk“, die Nationale Kontaktstelle für die Kulturförderung der Europäischen Union, eine Broschüre publiziert, die ein Fazit zu ziehen versucht und in der auf diese Rolle hingewiesen wird.
Francesco Roberg, Marburg

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