Kennkartenmeldebögen

Genealogie Nachkriegszeit.png

Genealogie Unterlagen Nachkriegszeit

Alle in Hessen lebenden Personen, ob deutsche Staatsangehörige, Ausländer oder Staatenlose, hatten sich nach der Verordnung über die allgemeine Registrierung […] und die Einführung eines einheitlichen polizeilichen Inlandsausweises vom 13. April 1946 bei der Ortspolizeibehörde zu melden, wo in einem Fragebogen Angaben zu Familienstand, Wohnort, Beruf, Personenbeschreibung festgehalten wurden sowie ein Passfoto und Fingerabdrücke eingeklebt sind. Auf Grundlage dieser Meldebögen wurden neue Ausweise (Kennkarten) ausgestellt.

Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen aus der Nachkriegszeit zum Teil noch personenbezogenen Schutzfristen unterliegen und deshalb nur nach Vorlage eines genehmigten Antrags auf deren Verkürzung eingesehen werden können. Die Anträge zur Schutzfristverkürzung können auf der Seite Schutzfristen heruntergeladen werden.

Staatsarchiv Darmstadt

Best. H 3 Kennkartenmeldebögen, 1946-1951

Die Kennkartenmeldebögen liegen nicht für alle Kreise vor; es fehlen die Landkreise Alsfeld und Friedberg und die Kreise Groß-Gerau und Bergstraße.

Staatsarchiv Marburg

Best. 404 Kennkartenmeldebögen, 1946-1951

Die Meldebögen der Kreise Eschwege und Kassel-Land fehlen, da sie von den Landratsämtern eigenmächtig vernichtet wurden. Die Buchstaben I-Z des Ortsalphabets des Kreises Eschwege und Teile des Kreises Hersfeld sind aus konservatorischen Gründen unbenutzbar.

Hessisches Hauptstaatsarchiv

Vereinzelte Überlieferung in den Beständen der Städte und Gemeinden (Abt. 360)

zu Kapitel 6: Unterlagen der Nachkriegszeit

zur Kapitel-Übersicht

zur Einleitung