Baustellen einer Stadtwerdung. Marburg im 13. Jahrhundert

Hessisches Staatsarchiv Marburg, Friedrichsplatz 15, 35037 Marburg

Virtuelle Rekronstruktion der Stadt Marburg um 1230: Blick über die Lahn auf die Stadtanlage

Die Ausstellung thematisiert das 13. Jahrhundert, weil von 1200 bis 1300 für die städtische Entwicklung wesentliche Grundsteine gelegt wurden: Elisabeth von Thüringen wirkte und starb in Marburg, und ihre Heiligsprechung ließ Marburg zu einem zentralen Verehrungsort werden. Die bürgerliche Vergemeinschaftung erhielt einen wesentlichen Schub. Das Haus Hessen entstand, und Marburg wurde zeitweise seine Residenz. Die Baustellen dieser Stadtwerdung sind in der Ausstellung anhand von sechs zentralen Gebäuden und Orten erlebbar, die heute noch das Stadtbild prägen.

Anhand von Schloss, Elisabethkirche, Stadtpfarrkirche (heute: Lutherische Pfarrkirche St. Marien), Markt, Weidenhäuser Brücke und Barfüßertor wird Besucherinnen und Besuchern die geistliche, rechtliche, zentralörtliche, wirtschaftliche und bauliche Entwicklung nähergebracht. Das Aussehen der Gebäude und Orte im 13. Jahrhundert und den nachfolgenden Jahrhunderten wird für jedes Gebäude die Entwicklung anhand von 3-D-Videoinstallationen rekonstruiert, wofür pro Vitrine ein Bildschirm zur Verfügung steht, der per Knopfdruck gestartet werden kann.

Die Videoinstallationen werden in den Vitrinen mit Originaldokumenten (etwa Gründung der ersten Stadtpfarrei, Heiligsprechung Elisabeths) und Artefakten (beispielsweise das älteste überlieferte Siegel der Stadt Marburg) in Beziehung gesetzt und erläutert, um eine authentische und quellennahe Reise in das 13. Jahrhundert zu ermöglichen.

Öffnungszeiten

Montag-Freitag 9-17.30 Uhr
Eintritt frei!

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