Übung des Darmstädter Notfallverbundes

Mitglieder des Notfallverbundes proben für den Ernstfall

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Notfallübung 2017
Notfallübung 2017

Das kulturelle Erbe ist in vielfacher Weise bedroht. Nicht nur Naturkatastrophen und Großbrände oder Vandalismus, sondern auch kleinere technische Defekte wie bspw. Wasserrohrbrüche können Schäden, gar unersetzliche Verluste verursachen. Um im Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, hatten sich im Jahr 2015 insgesamt 16 bedeutende Archive, Bibliotheken, Museen und Forschungseinrichtungen, darunter das Hessische Staatsarchiv Darmstadt, zu Hessens größtem Notfallverbund zusammengeschlossen. Hauptziel dieses Notfallverbundes ist es, die personellen und sachlichen Ressourcen der beteiligten Einrichtungen zu bündeln und im Schadensfall die zum Schutz des Kulturguts zu leistenden Aufgaben in gegenseitiger Hilfe zu bewältigen. Hierzu arbeitet der Notfallverbund eng mit der Feuerwehr Darmstadt, der Unteren Katastrophenschutzbehörde, zusammen.

In einer gemeinsamen Notfallübung, die im März 2017 am Haus der Geschichte in Darmstadt stattfand, konnten die Mitglieder des Notfallverbundes Wissen für den Schadensfall erwerben. Als Szenerie wurde ein Brand mit anschließender Löschung mit Schaum und Wasser gewählt, da dort mehrere Schadensbilder auftreten - Brandschäden, Beschädigungen durch Löschmittel, Zerstörung des archivischen Zusammenhangs bzw. der Ordnung.

Die Notfallübung fand in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Darmstadt, der Freiwilligen Feuerwehr Darmstadt und dem Deutschen Roten Kreuz Arheilgen sowie dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe/LWL-Archivamt für Westfalen statt.

Einen ausführlichen Artikel zur Notfallübung bietet das Darmstädter Echo (s. untenstehenden externen Link), das auch einen Film dazu erstellt hat.
Direktlink zum Video des Darmstädter Echos

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