Reproduktionen

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Handyfoto
Benutzer beim Fotografieren von Archivgut

Seit 1. Januar 2017 können die Nutzerinnen und Nutzer in den Lesesälen der drei hessischen Staatsarchive in Darmstadt, Marburg und Wiesbaden selbst Fotografien von Archivgut anfertigen. Das Angebot ist kostenlos.
Wenn Sie Archivgut selbst fotografieren möchten, wenden Sie sich bitte an die Lesesaalaufsicht.

Nicht fotografiert werden dürfen:
- Archivgut, das archivrechtlichen Schutzfristen unterliegt oder durch dessen Nutzung die Rechte noch lebender Betroffener oder Dritter beeinträchtigt werden
- Dokumente, die nicht Eigentum des Landes Hessen sind (z.B. Deposita), sofern der Eigentümer keine Fotografiererlaubnis erteilt hat
- Fotografien, Postkarten, Werke der bildenden Kunst und Plakate
- Werke (wie z.B. persönliche Briefe, Karten und Pläne), die noch Einschränkungen nach dem Urheberrechtsgesetz und/oder dem Kunsturhebergesetz unterliegen
- Pergamenthandschriften
- Archivalien aus Pergament oder Transparentpapier, das nicht plan gelegt ist.

Um zu verhindern, dass andere Nutzerinnen und Nutzer durch das Fotografieren gestört werden, darf nur geräuschlos und ohne Verwendung von Blitzlicht oder weiterer Hilfsmittel (z.B. Stative) fotografiert werden. Um den Erhaltungszustand nicht zu beeinträchtigen, darf ferner bei gebundenen Archivalien der Falz nicht zusätzlich beschwert werden, auch muss die Ordnung innerhalb eines Archivales gewahrt bleiben. Nutzerinnen und Nutzer müssen sich vorab schriftlich verpflichten, die o.g. Auflagen einzuhalten.
Die Verpflichtungserklärungen für die drei Staatsarchive sind in der roten Box auf der rechten Seite zum Download eingestellt.

Selbstverständlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit, Reproduktionen von Archivgut durch die hauseigenen Fotowerkstätten gegen Entgelt herstellen zu lassen, sofern nicht Schutzfristen oder konservatorische Gründe dem entgegenstehen. Das hierfür erforderliche und für den jeweiligen Standort gültige Auftragsformular steht hier zum Download bereit. Die anfallenden Gebühren bemessen sich nach der aktuellen Verwaltungskostenordnung und sind jeweils dem zu verwendenden Formular zu entnehmen. Je nach Anzahl der Aufträge und personeller Besetzung beträgt die Wartezeit für Reproarbeiten bis zu sechs Wochen.
Reproaufträge für die drei Staatsarchive sind in der blauen Box auf der rechten Seite zum Download eingestellt.