Tagung "Hexenglaube und Hexenverfolgung im regionalen und interdisziplinären Vergleich"

21./22. Januar 2021; Online-Tagung (Anmeldung erforderlich)

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Kupferstich "Zauberei ist des Teufels selbs eigen werk"

Die wissenschaftliche Tagung „Zauberei ist deß teufels selbs eigen Werk – Hexenglaube und Hexenverfolgung im regionalen und interdisziplinären Vergleich“, die ursprünglich im März 2020 stattfinden sollte, wird 21./22.01.2021 als online-Tagung abgehalten.

Da der zur Verfügung stehende virtuelle Tagungsraum auf 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt ist, ist eine Voranmeldung erforderlich. Die Plätze werden der Reihe nach eingehender Anmeldung vergeben. Sie erhalten nach erfolgreicher Anmeldung eine zusätzliche Information mit dem link, über den Sie an der Veranstaltung teilnehmen können.
Anmeldung: Eva.Bender@hla.hessen.de
 

Programm

Donnerstag, 21.01.2021
10.00 Uhr: Grußworte
10.30 Uhr: Hexenglaube und Hexenverfolgung – eine Einführung (Ronald Füssel)

11.15-12.45 Uhr: Sektion 1 - Regionales
- Der Hexenprozess in der Landgrafschaft Hessen(-Kassel) (Christian Roos)
- Hexenglauben, Kriminalität, Machtkalkül? Zu den Hexenverfolgungen im Stift Fulda 1600-1606 (Berthold Jäger)
- Hexenprozesse im Hochstift Würzburg. Neue Perspektiven durch neue Archivalien (Robert Meier)

12.45 Uhr: Diskussion

13.30-14.30 Uhr: Mittagspause

14.30-16.30 Uhr: Sektion 2 - Studierendenprojekt „Hexenprozesse interdisziplinär: Der Fall Heinrich Sanger aus Biedenkopf 1631“
- Erste Verhöre Heinrich Sangers (Nadine Jöckel, Tobias Reichert)
- Das Gutachten der theologischen Fakultät Marburg (Kerstin Bechtelsheimer, Maximilian Glöckler, Florian Grenner, Greta Robischon)
- Die erste Stellungnahme des Verteidigers von Heinrich Sanger (Sebastian Alm, David Iselborn)

17.00 Uhr: Vortrag zur „Blauen Stunde“
„Hexen haben rothe Augen, aber eine feine Witterung“. Hexenfiguren im Märchen (Heinz Rölleke)

Freitag, 22.01.2021
9.00-10.00 Uhr: Sektion 3 - Hexenverfolgung interdisziplinär (Teil 1)
- Die Marburger Hexenprozesse (1653-1655) im Lichte der cautio criminalis (1632) Friedrich Spees (Jan Zopfs)
- Im Bannkreis des Stigmas. Ein kriminalsoziologischer Blick auf das Hexen-Machen (Sarah Masiak)

10.00 Uhr: Diskussion

10.45-11.15 Uhr: Pause

11.15-12.45 Uhr: Sektion 3 - Hexenverfolgung interdisziplinär (Teil 2)
- Maleficos non patieris vivere (Ex 22,18) – Der Beitrag der Theologie zu Hexendiskurs und Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit und heute (David Olszynski)
- Zauberei, Magie, Hexerei – genderbezogene Aspekte der Hexenprozesse (Heide Wunder)
- Hexentränke und Hexensalben – ein Thema der Pharmaziegeschichte? (Christoph Friedrich)

12.45 Uhr: Abschlussdiskussion

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