Modernes Foto: Eine Reihe von Büchern mit blauem Buchrücken und rotem Etikett in einem Regalfach

Alle Aufsätze und Miszellen des Archiv für Hessische Geschichte und Altertumskunde seit 1835

Das Zeitschriftenregister ermöglicht komfortable Suche in fast 200 Jahren wissenschaftlicher Erforschung Süd- und Mittelhessens

Wer in die hessische Landesgeschichte einsteigen möchte, findet ab jetzt komfortablen Zugang. Unter ahg_index_endversion.pdf lässt sich auf der Homepage des Hessischen Landesarchivs komfortabel im Gesamtregister der Zeitschrift „Archiv für Hessische Geschichte und Altertumskunde“ recherchieren. Das Register ist auch auf der Seite "Hilfsmittel und Links" im Reiter "Regionalgeschichte - Publikationen und Register" verlinkt (Link zur Seite "Hilfsmittel und Links").

Diese Zeitschrift ist eine der traditionsreichen landeshistorischen wissenschaftlichen Organe in Deutschland. 1835 erschien der erste Band als Blatt des Historischen Vereins für Hessen in Darmstadt. Bis 1884 wurde die ältere Folge in insgesamt 15 Bänden herausgebracht, anschließend startete die Neue Folge, die seit 1974 jährlich einen Band herausbringt. Mit diesem Band hatte der Archivar Albrecht Eckhardt auch die Schriftleitung von seinem Vorgänger, dem Ltd. Archivdirektor a.D. Dr. Friedrich Knöpp übernommen. 1977 übernahm die Redaktion der spätere Leiter des Staatsarchivs Darmstadt, Prof. Dr. Friedrich Battenberg, der die Schriftleitung bis heute innehat und 2026 seinen fünfzigsten Band vorlegen kann.

Trotz dieser langen Tradition der Zeitschrift, die sich der Landes- und Ortsgeschichte auf dem Gebiet des ehemaligen Großherzogtums bzw. Volksstaats Hessen in all ihren Facetten widmet, lag ein komplettes Register aller Bände bisher nicht vor. Das war umso bedauerlicher, als über Jahrzehnte hinweg sowohl im Bibliothekskatalog des Hessischen Staatsarchivs als auch in der Hessischen Bibliographie Einzelaufsätze vom ersten Band bis zum letzterschienenen erfasst wurden. Mit dem Start des neuen Bibliotheksportals kam nun die Idee auf, die ohnehin erhobenen Daten in ein Gesamtregister zu überführen. Das war problemlos möglich, bedurfte nur einiger weniger Vereinheitlichungen und Korrektur. Es stellte sich nur heraus, dass leider in den alten Bänden des 19. Jahrhunderts größere Lücken bei der Aufsatzerfassung vorlagen. Diese konnten aber durch die Bibliothekarin des Staatsarchivs Darmstadt, Lisa Michel, geschlossen werden, so dass nun erstmalig ein komplettes Register vorliegt, das den Einstieg in die hessische Landesgeschichte erleichtern wird.

Rouven Pons, Darmstadt