Wer heute nach Theresienstadt fährt, begegnet einer Kleinstadt auf der schwierigen Suche nach neuer Identität zwischen der Last der Geschichte und Normalität in der Jetztzeit. Dr. Rolf Faber, Vorsitzender des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung e.V. Wiesbaden, hat unlängst eine Reise nach Theresienstadt unternommen und schildert seine Eindrücke: von der Gedenkstätte für diesen Ort des Schreckens, der für Zigtausende deportierter NS-Opfer Elend und Tod bedeutete, vom drohenden Verfall der historischen Gebäude, und von den Anstrengungen der heutigen Bewohner, in diesem Umfeld ein eigenes Leben zu führen.
Veranstaltung des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung