Was passiert mit Unterlagen, die für Betroffene belastend sein können? Wie gehen Archive mit sensiblen Informationen um, etwa zu Verfolgung, Diskriminierung oder persönlichen Schicksalen? Und welche Verantwortung tragen Archive, wenn sie solche Quellen bewahren und zugänglich machen?
In dieser Folge von „Aufgeschlossen – Türen zur Geschichte“ sprechen wir über den Umgang mit belastenden Unterlagen im Archiv. Gemeinsam mit Andrea Heck, zuständig für Themen der Erschließung und des Gesundheitsmanagements im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt sowie dem Archivleiter des Fritz-Bauer-Instituts in Frankfurt am Main, Johannes Bermann-Schön, werfen wir einen Blick auf Dokumente, die schwierige und oft schmerzhafte Kapitel der Geschichte überliefern.