Multidirectional memory im Staatsarchiv: Mit Hilfe dieses Konzepts sucht der US-amerikanische Künstler Ryan Lilienthal einen Zugang zum Thema „Arisierung, organisierter Raub und jüdische Zwangsarbeit 1933 bis 1945“ und verarbeitet hierbei auch seine persönliche Familiengeschichte. Die dabei entstandene Installation ist vom 02. bis zum 27. Februar im Haus der Geschichte zu sehen. Ergänzt und erweitert wird das Werk durch Kunstobjekte von Jugendlichen, die das Ergebnis mehrere Workshops mit dem Künstler und dem Quellenstudium im Staatsarchiv Darmstadt sind. In der Finissage zur Ausstellung besteht die Möglichkeit, mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern in Kontakt zu kommen. Auch eine Diskussionsrunde mit Ryan Lilienthal und anderen Gästen ist geplant.
Veranstalter: Ryan Lilienthal | Hessisches Staatsarchiv Darmstadt
- Eintritt frei -