Ankommen in der Freiheit: Das Notaufnahmelager Gießen

Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Mosbacher Straße 55, 65187 Wiesbaden

Modernes Foto: Blick auf drei Rollups mit Fotografien und Text, dahinter ein Treppenabgang, links und rechts Durchgänge in Nachbarräume

Die Ausstellung „Ankommen in der Freiheit: Das Notaufnahmelager Gießen“ präsentiert wesentliche Aspekte zur Geschichte des Lagers und der deutsch-deutschen Binnenmigration. 

Das Lager im Meisenbornweg in Gießen war über Jahrzehnte ein zentraler Ort der Aufnahme in Hessen. Es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zur Unterbringung von Heimatvertriebenen gegründet, später diente es als erste Anlaufstelle für Flüchtlinge aus der DDR und galt als „Tor zur Freiheit“. Nach der Wiedervereinigung bis zur Schließung des Lagers 2018 wurden die Gebäude zur Erstaufnahme von Asylsuchenden genutzt. 2025 wurde auf dem Gelände der Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen eröffnet, die erste landeseigene Gedenkstätte in Hessen. Neben einer Dauerausstellung werden dort verschiedene Formate der historisch-politischen Bildungsarbeit angeboten, darunter Workshops für Schülerinnen und Schüler, ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm sowie ein Zeitzeugenstudio, in dem individuelle Lebensgeschichten aufgezeichnet werden. 

Eintritt frei

Begleitprogramm zur Tagung "Fremde - Heimat - Identität. 80 Jahre Migration nach Hessen"
Informationen zur Veranstaltung 

Veranstaltungsort und Kontakt

Schlagworte zum Thema