Die Ausstellung „Ankommen in der Freiheit: Das Notaufnahmelager Gießen“ präsentiert wesentliche Aspekte zur Geschichte des Lagers und der deutsch-deutschen Binnenmigration.
Das Lager im Meisenbornweg in Gießen war über Jahrzehnte ein zentraler Ort der Aufnahme in Hessen. Es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zur Unterbringung von Heimatvertriebenen gegründet, später diente es als erste Anlaufstelle für Flüchtlinge aus der DDR und galt als „Tor zur Freiheit“. Nach der Wiedervereinigung bis zur Schließung des Lagers 2018 wurden die Gebäude zur Erstaufnahme von Asylsuchenden genutzt. 2025 wurde auf dem Gelände der Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen eröffnet, die erste landeseigene Gedenkstätte in Hessen. Neben einer Dauerausstellung werden dort verschiedene Formate der historisch-politischen Bildungsarbeit angeboten, darunter Workshops für Schülerinnen und Schüler, ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm sowie ein Zeitzeugenstudio, in dem individuelle Lebensgeschichten aufgezeichnet werden.
Eintritt frei
Begleitprogramm zur Tagung "Fremde - Heimat - Identität. 80 Jahre Migration nach Hessen"
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