Ein Mann und eine Frau sitzen sich gegenüber und unterhalten sich, vor Ihnen Mikrofone

Aufgeschlossen - Türen zur Geschichte

Folge 13: Verfälscht und verbreitet: Fake News aus vergangenen Jahrhunderten

Was haben gefälschte Urkunden aus dem Mittelalter mit heutigen Fake News gemeinsam? Und wie helfen uns Archive dabei, historische Fakten von bewussten Falschmeldungen zu unterscheiden?

In dieser Folge von „Aufgeschlossen – Türen zur Geschichte“ sprechen wir mit Dr. Anna Krabbe vom Staatsarchiv Darmstadt über Fake News in Geschichte und Gegenwart. Ausgangspunkt sind überraschende Beispiele aus archivalischen Quellen, von dem Gerücht, George Washington sei eine Frau gewesen, über die angeblich überlebende Zarentochter Anastasia bis zur Behauptung, die Nationalsozialisten hätten die Autobahn erfunden.

Eine Frau steht rechts mit verschränkten Armen neben einer Glasvitrine, zu der sie rüber schaut und in der ein aufgeschlagenes Buch und ein Bild von einem Mann in Frauenkleidung des 18. Jahrhunderts zu sehen sind
George Washington war eine Frau? Dr. Anna Krabbe klärt uns über dieses Gerücht in Folge 13 des Podcast auf

Dabei wird deutlich, dass Falschmeldungen kein Phänomen des digitalen Zeitalters sind. Schon in früheren Jahrhunderten wurden Informationen verfälscht und umgedeutet, sodass sich Geschichten gezielt verbreiteten. Anhand von Überlieferungen aus Hessen zeigt die Folge, wie sich solche Behauptungen nachvollziehen lassen und welche historischen Interessen dahinterstanden.

Außerdem geht es um die Frage, wie Archive helfen können, Fake News zu entlarven. Sie ermöglichen es, Aussagen zu überprüfen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und historische Entwicklungen genauer einzuordnen.

Schwarz-Foto zu einer Collage montiert. Links ein junges Mädchen mit langen Haaren sitzt mit einem Stift über ein Buch gebeugt. Rechts Frontalaufnahme einer Frau mit dunklen Haaren, die in die Kamera grinst
Anastasia Romanow, Großfürstin von Russland oder Fabrikarbeiterin Franziska Schwanzkowski? Das Rätsel um die plötzlich aufgetauchte angebliche Großfürstin hielt die Welt in Atem

Eine Folge für alle, die erfahren möchten, wie sich Wahrheit und Fälschung in historischen Quellen begegnen und warum Archive eine wichtige Rolle im Umgang mit Desinformation spielen.

Mehr Informationen zu dieser Episode und zu den Quellen des Hessischen Landesarchivs  finden Sie auf landesarchiv.hessen.de 
Und nicht vergessen: Abonnieren Sie uns auf SpotifyÖffnet sich in einem neuen FensterAppleÖffnet sich in einem neuen FensterYoutubeMusicÖffnet sich in einem neuen FensterAmazon MusicÖffnet sich in einem neuen Fenster und SoundcloudÖffnet sich in einem neuen Fenster  oder hören Sie direkt rein auf www.hla-media.deÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Jan-Hendrik Evers und Maria Kobold, Hessisches Landesarchiv

Schlagworte zum Thema