Am 15. Januar 1776, vor 250 Jahren, unterzeichneten Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel und König Georg III. von England einen Vertrag, mit dem die Bereitstellung von 12.000 Soldaten besiegelt wurde, die im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zum Teil bis zu dessen Ende 1783 kämpften. Die Ausstellung nimmt verschiedene Facetten dieses generationenprägenden Ereignisses in den Blick: Die Auswirkungen auf die Heimat, das lange nachwirkende Bild der „Hessians“ in Amerika oder die Wahrnehmung des Vertrags als „Verkauf der Landeskinder“ für den Luxus des Landgrafen. Mit Tagebüchern und Briefen werden Selbstzeugnisse zu sehen sein, die ein sehr persönliches Bild von den Erfahrungen in der „Neuen Welt“ widerspiegeln und mit Stücken aus der Wilhelmshöher Kriegskartensammlung werden frühe kartographische Aufnahme der Vereinigten Staaten präsentiert.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 17.30 Uhr
- Eintritt frei -