Eröffnung: Die Massenbach-Tagebücher. Hessen zwischen Großherzogtum und Demokratie

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Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Karolinenplatz 3, 64289 Darmstadt

Modernes Foto: Auf einer Holzfläche liegen Büchlein, eines davon aufgeschlagen. Der handschriftliche Text ist teilweise geschwärzt.
Interessante Quelle: Die Tagebücher des Freiherrn von Massenbach, Adjutant des letzten Großherzogs von Hessen

Feierliche Eröffnung der großen Sonderausstellung zum Entstehen der ersten Demokratie 1918/19 in Hessen mit anschließendem Umtrunk.

Weggesperrt und geschwärzt - die Tagebücher des Freiherrn von Massenbach, Adjutant des letzten Großherzogs von Hessen, haben einiges mitgemacht. In der spannenden politischen Umbruchzeit 1896 bis 1948 protokollierte Massenbach in seinen Tagebüchern über 50 Jahre lang das Geschehen. Er erlebte die Demokratiewerdung Hessens 1918/19, ihre Unterdrückung in der NS-Zeit bis hin zur Gründung des heutigen Landes Hessen. Erstmals werden diese faszinierenden Tagebücher im Rahmen einer großen Ausstellung zum Entstehen der Demokratie in Hessen 1918/19 präsentiert. Massenbach beobachtete den Umbruch aus dem inneren Kreis der alten Eliten heraus. Dabei beurteilte er das Verhalten der Eliten ebenso kritisch wie das der revolutionären Gruppen. Die Umwandlung Hessens in eine Republik stand für ihn aber 1918/19 außer Frage.

Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen:

  • Prof. Dr. Johannes Kistenich-Zerfaß (Präsident des Hessischen Landesarchivs)
  • Staatssekretär Christoph Degen (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur)

Dr. Rouven Pons, Leiter des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt, führt in die Ausstellung ein. Anschließend gibt es die Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung.

Eintritt frei

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